
Strukturwandel im Handel: Wenn Hoffnung Steuerung ersetzt

Der (Mode-)Handel befindet sich seit Jahren im tiefgreifendsten Strukturwandel seiner Geschichte. Sinkende Frequenzen, hohe und steigende Fixkosten, strukturelle Margenerosion und ein verändertes Konsumentenverhalten setzen Handels- und Modeunternehmen massiv unter Druck.
Dennoch handeln viele Entscheider zu spät, nicht weil die Krise überraschend kommt, sondern weil Warnsignale zu spät erkannt oder ignoriert werden. Der Grund hierfür ist oft psychologischer Natur: Das Prinzip Hoffnung ist im Mittelstand tief verwurzelt, doch Hoffnung ist keine Strategie.
Liquidität und Fokus auf das Wesentliche als Überlebensfaktoren
In der Krise entscheidet vor allem eines: Geschwindigkeit und der Fokus auf das Wesentliche. Erfolgreiche Unternehmen sichern frühzeitig ihre Liquidität, schaffen kompromisslos Transparenz und treffen klare Strukturentscheidungen. Erfolgreich gesteuerte Unternehmen verlassen sich nicht auf das Bauchgefühl, sondern auf harte Daten.
Target Operating Model: Krisen als Wendepunkt nutzen
Wer die richtigen KPIs konsequent und wöchentlich analysiert, erkennt, wann Interventionen notwendig sind und kann handeln, bevor Liquidität verloren geht. Ein modernes Target Operating Model mit klaren Rollen, automatisierten Reportingstrukturen und KPI-basierter Steuerung ist ein zentraler Hebel. Zudem wirken regelmäßige Organisationsanalysen und Prozessanalysen wie ein TÜV für Handelsunternehmen.
Am Ende scheitern Unternehmen im Fashion Retail selten am Markt, sondern an zu spätem Handeln.
Hier erfahren wie Sie Ihr Unternehmen stärken
Entdecken Sie, welche Dos & Don’ts in der Krise entscheidend sind, welche Frühindikatoren wirklich zählen und wie Handelsunternehmen den Strukturwandel aktiv gestalten können.


