Shopping Mission verstehen schafft Umsatzpotenziale

VonDr. Wolfgang Link
Lesedauer: 1 MinuteRetail & Consumer Goods, Whitepaper

Shopping Missions geben Aufschluss über das tatsächliche Einkaufsverhalten der Kunden und ermöglichen zusätzliche Customer Insights, die über die traditionellen Kundensegmentierungen (z.B. Alter, Geschlecht) hinausgehen. Letztere dienen durchaus zur strukturellen Analyse des gesamten Kundenkreises, sind aber kurzfristig eher statisch. Sie berücksichtigen nicht, dass ein und der derselbe Kunde eines Segments sich bei verschiedenen Einkaufstrips ganz unterschiedlich verhalten kann, abhängig von seinen spezifischen Bedürfnissen und Absichten während dieses speziellen Einkaufs.

Daher ist es sinnvoll, traditionelle Kundensegmentierung durch die Betrachtung von Shopping Missions zu ergänzen. Eine Shopping Mission beschreibt den Anlass und das Einkaufsverhalten eines Kunden für einen konkreten Einkaufstrip. Warum besucht er heute das Ladengeschäft? Welche Warengruppen kauft er ein und was ist ihm dabei wichtig?

Welche Stellhebel kann man auf Basis der Analyse der Shopping Missions optimieren? Konkrete Optimierungsansätze zeigen sich beispielsweise in folgenden Bereichen:

  • Optimierung des filialspezifischen Store-Layouts
  • Visual Merchandising und Zweitplatzierungen
  • Ausgestaltung der Kundenkommunikation

Durch die Analyse der Kassenbons eines Händlers mit Hilfe einer Cluster-Analyse lassen sich konkrete Shopping Missions ermitteln. Nachfolgendes Beispiel zeigt die realen Shopping Missions für einen regionalen Food-Händler:

Mit relativ geringem Aufwand können die verschiedenen Shopping Missions für das Gesamtunternehmen, einzelne Formate und Regionen bis hin zur Filialebene innerhalb von nur 2 Wochen durch unser erfahrenes Beraterteam identifiziert und ökonomisch bewertet werden.

Lesen Sie mehr in unserem Beitrag und sprechen Sie uns gerne an.

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