Prozessmanagement als Transformations-Stellhebel in Sparkassen

VonKarsten Weinlein
Lesedauer: 2 MinutenBanken, Artikel

Vom „Silo-Denken“ zu einer kundenzentrierten E2E-Sicht: Prozessmanagement als zentraler Transformations-Stellhebel in Sparkassen.

Sparkassen stehen unter erheblichem Transformationsdruck: Der demografische Wandel reduziert verfügbare Kapazitäten und Erfahrungswissen.

Gleichzeitig prägen Neo-Banken sowie Plattformanbieter wie Amazon die Erwartungen der Kunden an einfache, schnelle und durchgängig digitale Prozesse. Demgegenüber wachsen in vielen Häusern Komplexität und Aufwand – verursacht durch regulatorische Anforderungen, heterogene IT-Landschaften und historisch gewachsene, dezentrale Prozessvarianten mit zahlreichen Sonderregelungen.

Ein ganzheitlich ausgerichtetes Prozessmanagement setzt genau hier an. Es verbindet ein klares strategisches Zielbild, eine konsequente End-to-End-Prozessverantwortung sowie die Standards der Sparkassen-Finanzgruppe zu einem integrierten Steuerungs- und Optimierungsansatz. Ziel ist nicht „ein weiteres Projekt“, sondern der Aufbau eines dauerhaft leistungsfähigen Prozessmanagements, das Prozesse im operativen Alltag messbar verbessert – in Qualität, Kundenzentrierung, Durchlaufzeit und Ressourceneinsatz.

 

Prozessmanagement systematisch neu ausrichten und Standards konsequent nutzen

Die Neuausrichtung beginnt mit einem klar definierten Zielbild der eigenen Prozesslandschaft: 

  • Welche Prozesse sind als hochstandardisiertes Mengengeschäft zu gestalten? 
  • Wo ist Flexibilität sowie Individualität erforderlich und wird vom Kunden honoriert (Individualgeschäft)? 
  • Und wie lässt sich eine echte, durchgängige Omnikanalfähigkeit abbilden?

Dein Einsatz von Standards ist hier als Mittel zum Zweck greifbar: Varianten werden reduziert, Bearbeitung wird skalierbar und der Aufwand für Prozessdesign, Pflege und Administration sinkt deutlich. Gleichzeitig steigt die Prozessqualität durch einheitliche Logiken, klare Standards und eine stärker risikoorientierte Ausgestaltung von Kontrollen. Dies unterstützt zudem den Einsatz von OSP_neo-Anwendungen und bildet damit die Grundlage für eine erfolgreiche Teilnahme an „Sparkasse Effizient“.

In Summe entstehen spürbare Entlastungen in der Organisation und Freiräume für wertschöpfende Aktivitäten. Kapazitäten können gezielt dort eingesetzt werden, wo sie den größten Beitrag zur Kundenzufriedenheit, zur Steuerungsfähigkeit und zur Zukunftsfähigkeit des Hauses leisten.

 

Von der Standortbestimmung zur nachhaltigen Neuausrichtung des Prozessmanagements


Jede Sparkasse startet aus einer individuellen Ausgangssituation. Unser Quick Check schafft innerhalb kurzer Zeit eine transparente, belastbare und vergleichbare Bewertung des Reifegrads im Prozessmanagement. Stärken, Schwachstellen und strukturelle Handlungsfelder werden klar sichtbar.

Auf dieser Grundlage entwickeln wir gemeinsam mit allen relevanten Bereichen ein übergreifendes Zielbild sowie verbindliche Leitplanken für die Transformation. Der strukturierte Abgleich zwischen Ist-Situation und Zielbild übersetzt die Ergebnisse des Quick Checks in konkrete, priorisierte Handlungsbedarfe. Abhängigkeiten, notwendige Voraussetzungen und Umsetzungslogiken zwischen den einzelnen Handlungsfeldern werden dabei explizit berücksichtigt

Das Ergebnis ist eine klare und fundierte Entscheidungsgrundlage für Vorstand und Management: Priorisierte Handlungsfelder, Transparenz zu Umsetzungsvoraussetzungen und Abhängigkeiten sowie die Ableitung eines Anspruchsniveaus bilden die Grundlage für eine erfolgreiche Transformation des Prozessmanagements.

Bereit, den nächsten Schritt zu gehen?

Ob erste Gedanken oder konkrete Pläne – wir hören zu, fragen nach und entwickeln gemeinsam weiter. In einem unverbindlichen Erstgespräch klären wir, wo Sie stehen und wie wir Sie unterstützen können.

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